Ein Foto - Zehn Gedanken
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Mutter im Kornfeld am See

Mitten in einem Kornfeld in Brandenburg, in der Nähe vom Senftenberger See

Manchmal sieht man sich ein Foto lange an und denkt ganz sonderbare Sachen…

Damit ich einmal in diesem Brandenburger Kornfeld herumtappen kann, habe ich meine gesamte Familie zum Stillstand aufgerufen. Typisch Stadtmensch!

Was war das da überhaupt für ein Getreide? Weizen ist das mit der rundliche Ähre ohne Grannen. Gerste ist das Zeug mit den sehr langen Grannen. Roggen hat kurze Grannen. Hafer ist das schon mal gar nicht. Hafer hat Rispen. Das weiß man doch!

Kornblumen. Ich liebe Kornblumen!

Och… und schon wieder dieser Muttiknödel. Ich möchte auch diese französische Zopf- und-Knoten-Technik, mit der man die Haare so perfekt unperfekt flechten und stecken kann. Ich möchte dann dafür Komplimente bekommen, lachend abwinken und sagen: „Ach, daaaaas! Das hat nur fünf Minuten gedauert.“

Man steht insgesamt zu wenig in Getreidefeldern!

Wieso gucke ich da eigentlich so komisch? Ach ja, da habe ich schon wieder quadratisch gedacht und kurz darauf das Smartphone für ein Foto auf Instagram gezückt. Typisch, Internetmensch!

Ackerbegleitflora. Wer hat dieses Wort eigentlich erfunden? Ein völlig bescheuerter Begriff für etwas eigentlich sehr Schönes. Gibt’s inzwischen auch als Samenmischung zu kaufen. Manche dieser Samenmischungungen enthalten ausgewählte seltene Getreidebegleitkräuter. Wer hat dieses Wort eigentlich…? Ach, lassen wir das.

Türkis steht mir gut.

Mein lieber Herr Gesangsverein, habe ich blasse Beine! Davon lenkt auch Türkis nicht ab.

Man müsste viel öfter nach Brandenburg fahren.